RVB Hebstpreis

RVB Herbstpreis
 
Leider ohne Preis für Black Nessi… aber der Reihe nach:
Am Samstag konnte bei 5 Knoten Wind ein Langstreckenlauf im Gersauer Becken gestartet werden der über Brunnen nach Sisikon führte und retour Richtung Brunnen ins Ziel. Leider wurde die Wendeboje vor der Tellsplatte leider etwas zu weit südlich gesetzt, sodass die leichte Thermik um die Boje verstarb, bevor die führende Quant von Andreas Zimmerli diese runden konnte. Wir hatten uns bis dahin in der führenden Gruppe hinter der Quant platziert und tasteten uns in der Flaute gut an die Boje ran. Nach dem Runden trieben wir einfach auf den falschen Fleck der Flaute, sodass uns der schöne Wind der Thermik als letztes Boot der Racer 1 zu fassen bekam und wir dementsprechend auch als letztes Boot unserer Gruppe die Ziellinie querten.
Als 2. Lauf startete die Wettfahrtleitung einen Up-and-Down-Kurs im Urnersee. Bei schöner Thermik – leider wieder nicht ganz bis zur Leeboje – konnten wir einen 3. Rang heraussegeln (nach berechneter Zeit).
Am Sonntag konnte ein 1. Lauf Up-and-Down-Kurs im Gersauer Becken gestartet werden bei schönen 7 Knoten Wind. Mit einem Fehler an der Luvboje beim Gennaker setzen, reichte es nur für einen 4. Rang.
Die Wettfahrtleitung entschied sich danach für zwei weitere Läufe, allerdings dank wunderbarer Thermik mit bis zu 22 Knoten Wind (und das am letzten Septemberwochenende;-) im Urnersee. Die Bedingungen auf der Kreuz entsprachen voll und ganz Black Nessi und wir konnten die erste Luvboje als erste runden. Auch auf der zweiten Kreuz konnten wir die auf der Downwind-Strecke entstandenen Rückstände wieder gut machen. Eine verpatzte Wende mit zu dichtem Grosssegel bei der letzten Wende zur Luvboje kündigte aber schon unsere Malheur-Serie an… Beim Gennaker setzen an der Boje geriet das Gennakerbaumhorn ins Wasser und zerrte schnell den ganzen Gennaker mit sich, bevor dieser gesetzt werden konnte. Nur mit viel Glück blieben Black Nessi und das Gennakersegel bei dieser Vollbremse unversehrt. Nur die Crew kostete das ganze viel Nerven und Kraft - zu viel Kraft, wie das anschliessende Bergemanöver zeigte... Auch wenn wir wenigstens noch ins Ziel segelten, reichte der 3. gesegelte Rang nur noch für den 5. und letzten berechneten. Natürlich war die Entäuschung riesig, denn das Schiff war so gut gelaufen und wir hatten’s vermasselt.
Auch auf dem letzten Up-and-Down-Kurs lief Black Nessi gut. Allerdings erlebten wir kurz vor der Leeboje vor dem Zieldurchlauf ein kleines „Uristier-Déjà-vu“: der einbrechende Föhn mit einem 180 Grad Winddreher unterbrach abrupt die schöne Thermik. Wir segelten auf den 2. Rang und waren mit diesem letzten Lauf der Saison 2014 eigentlich ganz zufrieden.
Gesamthaft belegten wir beim Herbstpreis den unbefriedigenden 4. Rang mit drei Esse Jachten vor und der Quant hinter uns platziert.
Im Grunde spiegelte der Herbstpreis ein bisschen unsere durchzogene und wenig erfolgreiche Saisonbilanz mit einem 5. Jahresschlussrang wider: Gute Ansätze, insbesondere bei starken Winden aber auch Verbesserung des Speeds bei Leichtwinden – mit den leider entsprechenden Einbussen durch das Rating. Mit einigen Vorsätzen für die Vorbereitung der kommenden Saison und schönen Fotos von Black Nessi von Karin Frauenlob (ganz herzlichen Dank an dieser Stelle) verabschieden wir uns in die Winterpause. Einen Grossen Dank gilt auch unseren Sponsoren die uns super in der schwierigen Saison unterstützt und mitgefiebert haben. DANKE!
Weitere Berichte und Fotos folgen noch..... bleiben Sie drann....
 











 Fotos: Karin Frauenlob, www.frauenlob.ch
 

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