50 Meilen Trophy - BLACK NESSI auf Platz 2!!

Die 50 Meilen Trophy wurde dieses Jahr, aufgrund des grossen Personalaufwands für die Regattaleitung, nicht wie bis anhin am Freitag Abend, sondern am Samstag Morgen in der Früh um 7.00 Uhr vor Stansstad gestartet. Die 50 Meilen Trophy hat dadurch ihre Faszination als Nachtregatta eingebüsst. Das Klingeln des Weckers um 4.30 Uhr zeigte aber deutlich, dass es sich dennoch nicht um eine ganz „normale“ Regatta handelt…
Die Wendeboje sollte wie gehabt vor Brunnen platziert werden, denn die geplante Verlängerung des Kurses bis nach Flüelen (sozusagen als Kompensation für das Verschieben der Regatta von der Nacht auf den Tag) war nicht möglich. Die Seepolizei hatte keine entsprechende Bewilligung für den Urnersee erteilte…
Bei wolkenlosem Himmel mit wunderschönem Sonnenaufgang über dem Bürgenstock und prächtigem Pilatus im Rücken, starteten wir mit den 40 Yachten bei immer leichter werdender Bise Richtung Weggiser Becken. Einmal mehr erwischten wir keinen guten Start, was sich aber bei den leichten Winden nicht start auswirkte. Mit dem Entscheid relativ nahe am Bürgenstock entlang zu segeln und dem gesetzten Code 0, errichten wir als vierte Yacht das Weggiser Becken. Hinter den ersten Yachten machte sich bereits die Flaute breit, was die Regattaleitung dazu bewog, die Wendeboje auf die Höhe Gersau vorzuverlegen. Die letzte Yacht benötigte schlussendlich trotzdem 11 Stunden 50 Minuten bis zurück nach Stansstad… Ohne die Bahnabkürzung wäre das Einhalten der Zeitlimite bis 20 Uhr für den Letzten nicht möglich gewesen.
Ein Auffrischen der Bise im Bereich des Küssnachter Beckens bewegte uns zum Entscheid, nicht entlang des Bürgenstocks, sondern mehr Richtung Weggis zu segeln. Mit den 4-5 Knoten Bise nahmen wir mitte Seebecken Kurs auf die Nase. Allerdings ist es für Black Nessi mit Gennaker bei leichten Winden nicht möglich sehr tief zu segeln und so verloren wir deutlich auf die führende Onyx Aldo/Corinne Meyer der Racer 1 bis ins Gersauer Becken. Auf dem Weg zur Wendeboje hatten wir da guten Wind mit schönen 8-10 Knoten und waren zügig wieder retour an der Nase.
Auch retour segelten wir wieder mitte Seebecken, mit Code 0 bei 4-6 Knoten Wind konstant Richtung Luzern. Die beiden führenden Quant waren im Weggiser Becken schon weit voraus, auf die Onyx Meyer konnten wir jedoch langsam wieder etwas aufholen und die Konkurrenten, die sich entschieden hatten via Weggis zu segeln, schienen leicht auf uns zu verlieren. Im Kreuztrichter machten sich wieder Flauten breit und wir begegneten den zahlreichen Yachten die noch immer auf dem Weg zur Wendeboje waren… Mit der Position näher zu Kehrsiten als zum gegenüberliegenden Ufer erreichte uns der auffrischende Wind vom Bürgenstock kommend und wir konnten mit gesetztem Gennaker Richtung Ziel segeln das wir nach 4.5 Stunden um 11.30 Uhr als vierte Yacht hinter den Quant 30 und der Onyx Meyer erreichten. Nach berechneter Zeit reichte es sogar für den 2. Rang hinter der Onyx Meyer – ein endlich gutes Resultat das wir wirklich dringend benötigten.

weitere Bilder unter: 50 Meilen Trophy Bilder

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